Hilfe, Begrüßungsmarathon!

Wie Sie Ihr Publikum verlieren …

„Sehr geehrte Damen und Herren, herzlich willkommen zu unserer Veranstaltung. Ganz besonders begrüße ich …“.  Und dann folgt eine nicht enden wollende namentliche Begrüßung mehr oder weniger wichtiger Persönlichkeiten. Damit hat der Redner sein Publikum verloren, noch bevor er es gewonnen hatte.
Sicher, als Redner kommt man nicht umhin, gewisse Persönlichkeiten namentlich zu begrüßen. Aber müssen es so viele sein? Auf lokaler Ebene sollte man den Bürgermeister und die Vertreter der Kirchen mit Namen nennen. Aber warum alle anderen? Warum jeden Abgeordneten einzeln, wenn man auch sagen kann: „unsere Vertreter im Land- und Bundestag“. Schließlich ist man als Redner nicht verpflichtet, für Politiker Wahlkampf zu machen.

… und wie Sie es gewinnen

Meine Faustregel für Sie: Wenn Sie namentlich begrüßen müssen, dann nicht mehr als drei Personen auf einmal. Wollen Sie mehr Persönlichkeiten namentlich nennen, so streuen Sie diese Begrüßungen in den weiteren Verlauf der Veranstaltung ein. Damit ersparen Sie Ihrem Publikum einen langweiligen Begrüßungsmarathon.
Statt mit der Begrüßung zu beginnen, sollten Sie mit einem sogenannten „Eisbrecher“ einen positiven Kontakt zu ihrer Zuhörerschaft herstellen. Das kann eine humorvolle Anekdote sein oder auch ein ehrlich gemeintes Kompliment für die gute Organisation oder die Schönheit des Veranstaltungsorts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.